Offene Immobilienfonds

Wie es die Bezeichnung bereits impliziert, wird das Kapital offener Immobilienfonds in Immobilien investiert. Weil das Immobiliengeschäft als besonders solide und nachhaltig gilt, erzielen die Immobilienfonds relativ konstante Renditen, deren jährliche Schwankungen vergleichsweise gering ausfallen.


Funktionsweise offener Immobilienfonds

Zu den Investoren zählen sowohl institutionelle als auch private Anleger. Investments werden auf eine Offene Immobilienfonds ermöglichen die Partizipation an den Entwicklungschancen unterschiedlicher Immobilienmärkte. Daher sollten Kapitalanleger offene Immobilienfonds zur Diversifikation ihres Portfolios nutzen. – © VRD - Fotolia.com einfache Art und Weise getätigt: Wer in offene Immobilienfonds investieren möchte, muss lediglich entsprechende Fondsanteile erwerben. Im Vergleich zu anderen Fondsanlagen gilt der Erwerb von Anteilen an offenen Immobilienfonds als konservativ: Renditetechnisch reichen offene Immobilienfonds an Aktienfonds nicht heran. Dafür fließen die Renditen jedoch sehr konstant: Verluste werden auf Jahressicht nur äußerst selten erwirtschaftet.

Rendite mit offenen Immobilienfonds erwirtschaften

Immobilienfonds investieren ihr Kapital dabei überwiegend in Gewerbeimmobilien. Den Großteil der meisten Immobilienobjekte machen Büroimmobilien aus. Aber auch Shoppingcenter, Businessparks oder Parkhäuser werden von offenen Immobilienfonds gekauft bzw. von Anfang an erstellt und finanziert. Neben Gewerbeimmobilien werden in manchen Fällen auch Wohnanlagen erworben.

Die offenen Immobilienfonds erwerben das vollständige Eigentum an den Immobilien, um diese bewirtschaften zu können. Das Ohne Immobilienfonds könnten viele Immobilienprojekte nicht umgesetzt werden. Die Immobilienfonds sichern nämlich einen Teil der Immobilienfinanzierung. – © PetrusB - Fotolia.com bedeutet, dass die erworbenen Immobilien vermietet werden. Die Mieteinnahmen sind letztendlich die Haupterlösquelle aller offenen Immobilienfonds. Im Wesentlichen haben die Investmentgesellschaften dafür Sorge zu tragen, dass ihre Immobilien möglichst vollständig vermietet sind und die Mieteinnahmen die Bewirtschaftungskosten der Immobilienobjekte übersteigen. Die Mietüberschüsse werden letztlich als Rendite an die Eigner der Fondsanteile ausgeschüttet.

Neben der Vermietung existieren noch zwei weitere Einnahmequellen. Hierzu zählt zum einen der Verkauf von Bestandsimmobilien: Wenn ein Immobilienobjekt mit Gewinn verkauft werden sollte, so trägt dieser Verkauf zur Verbesserung der Rendite bei. Zum anderen können Neubewertungen, die einen gestiegenen Immobilienwert attestieren, ebenfalls zur Renditesteigerung beitragen.

Möglichkeiten des Erwerbs von Fondsanteilen

Die Fondsanteile offener Immobilienfonds sind in niedrige Beträge gestückelt. Je nach Investmentgesellschaft und Fonds liegt der Wert eines Anteils zwischen ungefähr Hotelimmobilien in wachsenden touristischen Destinationen gehören für viele offene Immobilienfonds zu den bevorzugten Investitionen. – © Yuriy Davats - Fotolia.com 50 bis 250 Euro. Der Erwerb der Anteile kann über Banken, Onlinebroker oder Fondsdepots erfolgen.

Erfahrene Anleger entscheiden sich für den Onlinebroker oder das Fondsdepot. Grund sind niedrigere Gebühren sowie mehr Unabhängigkeit bei Kauf und Verkauf der Anteile. Die größere Unabhängigkeit ist auf die Tatsache zurückzuführen, dass der Anleger nicht erst seinen Bankberater kontaktieren muss, sondern jederzeit selbst Anteile erwerben oder veräußern kann. Die niedrigeren Gebühren sind auf Rabatte zurückzuführen, die auf Ausgabeaufschläge erhoben werden: Etliche offene Immobilienfonds können mit reduziertem oder gar ohne Ausgabeaufschlag erworben werden.

Unterschiede gegenüber geschlossenen Immobilienfonds

Im Bereich der Immobilienfonds ist zwischen offenen und geschlossenen Fonds zu unterschieden. Der Unterschied besteht darin, dass offene Immobilienfonds jederzeit gehandelt bzw. deren Anteile gekauft und verkauft werden können. Bei den geschlossenen Immobilienfonds ist eine Rücknahme der Anteile durch die Fondsgesellschaft erst nach mehreren Jahren (meistens 8 bis 10 Jahre) möglich. Das Kapital wird dadurch wesentlich länger gebunden. Außerdem sind die Fondsanteile wesentlich größer gestückelt. Wer in einen geschlossenen Immobilienfonds investieren möchte, muss in der Regel 10.000 Euro oder mehr anlegen.

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