Dämmung – Dämmstoffe

Kein anderes Thema hat in den vergangenen Jahren im Bereich des Hausbaus so sehr an Bedeutung gewonnen, wie das Thema Dämmung. Mittlerweile sind sich alle darüber einig, dass die Dämmung eines Hauses eine ganz besondere Rolle spielt und auf gar keinen Fall vernachlässigt werden darf. Diese Entwicklung ist vor allem auf den Preisanstieg der fossilen Brennstoffe Heizöl und Erdgas zurückzuführen. Steigende Energiepreise zwingen die Hauseigentümer zu einem sparsameren Umgang.


Qual der Wahl bei Dämmstoffen

Das Spektrum an verfügbaren Dämmstoffen ist enorm groß und erstreckt sich über die unterschiedlichsten Bereiche. Es reicht von klassischen bzw. traditionellen Dämmmaterialien wie zum Beispiel Holzwolle, die gerade Das Spektrum an Dämmstoffen für den Hausbau ist riesengroß, so dass man sich als Bauherr ausgiebig über die Vorteile und Nachteile einzelner Dämmstoffe informieren sollte. – © Cornelia Pithart - Fotolia.com eine Art Revival erlebt, bis hin zu modernen Materialien aus dem Forschungsbereich. Allerdings kann nicht behauptet werden, dass die modernen Dämmstoffe unbedingt besser sind.

Welche dieser Dämmstoffe bei einem Bauvorhaben zum Einsatz gelangen, hängt von zahlreichen Faktoren, wie zum Beispiel der Art des Hauses und den Wünschen des Bauherrn ab. Wer sich beispielsweise für eine traditionelle Bauweise entscheidet, die ausschließlich auf ökologischen Baustoffen beruht, der wird logischerweise auf traditionelle und vor allem umweltfreundliche Dämmmaterialien wie Holz- oder Steinwolle zurückgreifen.

Geht es hingegen um die nachträgliche Dämmung von Bestandsobjekten, dann sieht es schon ein wenig anders aus. Hier muss die Dämmung passend zum Gebäude gewählt werden. Ganz egal ob es das Dach oder die Außenwände zum dämmen gilt: In solchen Fällen kommt nur eine begrenzte Anzahl an Dämmstoffen in die nähere Auswahl, da sich diese mit den bestehenden Baustoffen optimal ergänzen müssen.

Übrigens handelt es sich bei der nachträglichen Dämmung älterer Immobilien um ein besonders heikles Thema. In den Medien wird den Verbrauchern gern weiß gemacht, dass es sich in jedem Fall lohnt, ältere Gebäude nachträglich zu dämmen, da man die entstandenen Kosten über einen geringeren Energiebedarf wieder hereinholt. Dies trifft jedoch längst nicht immer zu: Gerade bei umfangreichen Vorhaben können die Kosten so hoch ausfallen, dass sich diese erst nach einem halben Jahrhundert amortisieren. Für die Eigentümer entsprechender Objekte bedeutet das, dass sie sich genau informieren müssen, um eine eventuell eine Fehlinvestition zu verhindern.

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