Doppelhaus bauen

Nach wie vor liegt das Doppelhaus im Trend: Es gibt eine große Anzahl potentieller Bauherren, die darüber nachdenkt, sich beim Hausbau für diese Variante zu entscheiden. Der Grund dafür ist in so gut wie allen Fällen derselbe: Wer sich für die Errichtung eines Doppelhauses entscheidet, befindet sich in der Lage, im Vergleich zum Bau eines Einfamilienhauses die Bau- sowie auch die späteren Unterhaltskosten spürbar zu senken.


Vorteile des Doppelhauses

Die Vorteile von Doppelhäusern sind in erster Linie von finanzieller Natur. Wie einleitend bereits angeschnitten wurde, kann ein Doppelhaus gleich Ein Doppelhaus kann die Grundstückskosten, Baukosten und Energiekosten reduzieren. Daher sollte man beim Hausbau ein Doppelhaus in Erwägung ziehen. – © RRF - Fotolia.com zweifach punkten: Die Baukosten sind vergleichsweise niedrig bemessen und zudem sparen die Bewohner bei den Energie- bzw. Heizkosten.

Die günstigen Baukosten sind schnell erklärt: Im Grunde handelt es sich beim Doppelhaus um zwei Gebäude, die zusammen errichtet werden. Alle Gemeinkosten, die hierbei anfallen, können auf beide Parteien umgelegt werden. Dies beginnt mit den Architektenkosten und reicht letztlich bis hin zu den eigentlichen Baukosten. Zudem können aufgrund der gemeinsam genutzten Trennwand, die beide Haushälften teilt, auch Materialkosten eingespart werden.

Die Trennwand ist es auch, die letztlich zum Vorteil bei den Energiekosten beiträgt: Das Gebäude ist zu dieser Seite hin besser isoliert bzw. können beide Wohnparteien davon profitieren, wenn geheizt wird. Diese Energieersparnis darf nicht unterschätzt werden. Sie kann sich in Abhängigkeit von der Nutzung und der Konstruktionsweise des Gebäudes auf einen Vorteil gegenüber dem Einzelhaus auf 10 bis 20 Prozent belaufen.

Was die eigentliche Heizungsanlage betrifft, so gibt es zwei Möglichkeiten. Teilweise verfügt jede Doppelhaushälfte über eine vollständig eigene Haustechnik und somit auch über ein eigenes Heizungssystem. Günstiger ist jedoch die gemeinsame Nutzung einer Heizungsanlage. Sowohl bei der Anschaffung als auch im Unterhalt kann dadurch Geld gespart werden.

Abschließend noch ein weiterer Punkt, der je nach Situation als Vorteil zu betrachten ist. Hierbei handelt es sich um die Möglichkeit, mehr oder weniger gemeinsam unter einem Dach wohnen zu können. Häufig sind es Eltern und Kinder, die gemeinsam ein Doppelhaus errichten. So lässt sich ein Kostenvorteil erzielen und gleichzeitig kann die Familie weiterhin zusammenleben.

Nachteile einer Doppelhaushälfte

Die Nachteile des Doppelhauses halten sich in Grenzen. Der größte Nachteil besteht je nach Ansichtssache darin, dass man sich das Gebäude mit anderen Personen bzw. einer zweiten Wohnpartei teilen muss. Zwar ist es möglich, eine vollständige räumliche Abtrennung zwischen den einzelnen Wohneinheiten zu erzielen, dennoch bekommt man im Alltag immer wieder zu spüren, dass man das Gebäude nicht allein bewohnt.

Letztendlich ist das Doppelhaus ein Mehrfamilienhaus - dieser Umstand lässt sich nicht verleugnen. Je nach Aufteilung ist es möglich, dass man die anderen Mitbewohner beispielsweise auch bei der Nutzung des Gartens zu sehen bekommt. Dementsprechend ist es beim Bau genauso wie beim Kauf sehr wichtig, die andere Partie ein wenig unter die Lupe zu nehmen bzw. sich darüber Gedanken zu machen, mit wem man das Gebäude teilen möchte.

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