Ferienhaus kaufen zur Kapitalanlage

Ferienhäuser werden nicht nur zur Eigennutzung gekauft oder gebaut. Es gibt heutzutage viele Interessenten, die mit dem Gedanken spielen, eine Ferienimmobilie ausschließlich als Kapitalanlage anzuschaffen. Das hat einen einfachen Grund: Ferienimmobilien können verhältnismäßig teuer vermietet werden, wodurch sich die Chance bietet, eine für Immobilienanlagen überdurchschnittlich hohe Rendite zu erzielen.


Faktoren für den Erfolg eines Investments in Ferienhäuser

Trotz der hohen Renditemöglichkeiten sind schon etliche Anleger an solchen Projekten gescheitert. Wer ein Ferienhaus errichten oder kaufen möchte, hat Der Bau oder Kauf von Ferienhäusern kann eine langfristige Möglichkeit zur Kapitalanlage sein. Bei der Auswahl geeigneter Immobilienobjekte sollte man auf verschiedene Kriterien achten, die die Immobilienrendite beeinflussen können. – © Yuriy Davats - Fotolia.com im Vorfeld eine umfangreiche Prüfung vorzunehmen: Es gilt mehrere Faktoren zu berücksichtigen, damit das Projekt gelingt und am Ende finanziell erfolgreich ist.

Einer der wichtigsten Faktoren ist die Lage. Die Lage des Ferienhauses entscheidet maßgeblich über die Attraktivität für Besucher und somit auch über die Dauer der Belegung. Außerdem kann die Lage auch unmittelbar den Mietpreis beeinflussen. Besonders Objekte in Meeresnähe oder in attraktiven Bergregionen gelten als äußerst gefragt: In diesem Bereich können die mitunter höchsten Mieten erzielt werden.

Aber auch die saisonale Nutzung muss berücksichtigt werden. So gelten Küstenregionen beispielsweise während der Sommermonate als äußerst gefragt, wohingegen die Nachfrage während der Wintermonate meist nicht so groß ist. Aus diesem Grund ziehen es einige Immobilieninvestoren vor, Ferienimmobilien in der Alpenregion zu errichten: Dort kann eine Ferienimmobilie je nach Lage ganzjährig gut vermietet werden.

Bewirtschaftung von Ferienhäusern

Selbst die beste Lage führt nicht zum Erfolg, wenn eine Ferienimmobilie nicht optimal bewirtschaftet wird. Hierzu zählt unter anderem die eigentliche Vermietung bzw. die Gewinnung von Bei der Ferienhaus-Auswahl steht man grundsätzlich vor der Frage, ob man ein Ferienhaus in Wohnortnähe oder in einer entfernteren Tourismusregion erwirbt. – © henryart - Fotolia.com Kunden. Einige Eigentümer übernehmen die Kundengewinnung selbst, andere arbeiten mit Agenturen zusammen. Welche Variante am besten ist, lässt sich im Allgemeinen nicht sagen - da kommt es ganz auf den persönlichen Geschmack an. Wer sich das Marketing zutraut und über gute Ideen verfügt, kann sich die Agenturkosten sparen. Auf der anderen Seite gelten einige Agenturen als gute Zuträger, die eine gute Auslastung der Immobilie ermöglichen - im Gegenzug gilt es eine Agenturprovision zu entrichten.

Auch die Entfernung des Ferienhauses vom eigenen Wohnort ist von Bedeutung: Wenn die Immobilie nicht in Reichweite liegt, können bestimmte Bewirtschaftungsarbeiten nicht selbst ausgeführt werden. Ob es nun um die Reinigung, das Lüften oder handwerkliche Arbeiten geht, ist im Grunde zweitrangig. Fakt ist: Wenn die Immobilie nicht selbst bewirtschaftet werden kann, entstehen zusätzliche Kosten.

Steuerliche Aspekte der Vermietung von Ferienimmobilien

Bei der Vermietung von Ferienimmobilien spielt das Thema Steuern eine ganz wichtige Rolle. Ein Großteil der Eigentümer erwirbt oder baut Ferienhäuser nicht aus Eigenmitteln, sondern greift stattdessen auf Bankdarlehen zurück. Dies hat zur Folge, dass die Zinsen, die aus der Immobilienfinanzierung resultieren, von den Mieteinnahmen als Ausgabe abgezogen werden sollen.

Allerdings ist dieser Abzug ausschließlich dann gestattet, wenn die Immobilie ausschließlich als Kapitalanlage dient. Schon so mancher Kapitalanleger musste aufgrund der Eigennutzung einen großen finanziellen Verlust in Kauf nehmen: Wenn das eigene Ferienhaus auch selbst genutzt wird, kann das Finanzamt unter Umständen den Abzug der Darlehenszinsen verweigern. Falls eine Eigennutzung angedacht ist, sollte man dies zuvor mit einem Steuerexperten abstimmen, damit es am Ende keine böse Überraschung gibt.

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