Gartenhaus bauen

Der eigene Garten lädt zum Entspannen ein, bietet aber auch Raum für gestalterische und persönliche Freiheiten. Zu jedem Gartenparadies gehört natürlich auch ein Gartenhaus - entweder in Form eines Geräteschuppens, als kleines Feierabend-Domizil oder sommerlicher Zweitwohnsitz. Gartenhäuser bestechen aber nicht nur durch ihre Funktionalität, sondern auch durch ihre natürliche Optik und können ganz einfach von ambitionierten Heimwerkern selbst erbaut werden. Bevor der Spaten angesetzt werden kann, gilt es jedoch einige Punkte zu beachten.


Tipps zum Gartenhausbau

Speziell in Kleingartenanlagen sollte man sich sehr genau mit den Vorschriften auseinandersetzen. Nicht selten gibt es hier genaue Vorgaben hinsichtlich der Dimensionen von Gartenhäusern sowie deren Design. Um Problemen mit dem Gartennachbarn vorzubeugen, sollten Gartenhäuser Gartenhäuser können ganz unterschiedliche Formen und Größen aufweisen. – © Udo Kroener - Fotolia.com mit einem Abstand von mindestens drei Metern zur nächsten Grundstücksgrenze errichtet werden - andernfalls ist Ärger vorprogrammiert. Gleichzeitig lohnt sich ein Blick in die Bauverordnungen des jeweiligen Bundeslandes: Mitunter ist für die Errichtung des Gartenhauses eine Baugenehmigung notwendig.

Auch wenn ein Gartenhaus erfahrene Heimwerker vor keine großen Schwierigkeiten stellt - Anfänger sind mit dessen Aufbau schnell überfordert. Eine verlässliche Bauplanung ist daher unverzichtbar. Besonders größere Gartenhäuser setzen eine gewisse Vorbereitungszeit für den Bauplatz voraus - schließlich ist das Gartenhaus im Regelfall kein einfacher Schuppen. Ein Fundament ist unerlässlich, wenn ein sicherer Stand sowie eine lange Lebensdauer garantiert werden soll. Im Rahmen der Gründung sind daher auch umfangreichere Erdarbeiten notwendig. Diesen Punkt sollte man nicht nur in die Zeitplanung, sondern auch in den finanziellen Rahmen einplanen.

Steht das Fundament, können die eigentlichen Arbeiten am Gartenhaus beginnen. Da moderne Gartenhäuser überwiegend als fertiger Bausatz mit Anleitung angeboten werden, dürfte der Aufbau keine Probleme bereiten. Um eine lange Lebensdauer eines Gartenhauses aus Holz zu gewährleisten, müssen die Außenwände gegen Witterungseinflüsse, Schädlinge und Pilzbefall geschützt werden; gleiches gilt Terrasse und Geländer. Wasser- und Stromanschluss sollte man dagegen nur vom Fachmann installieren lassen.

Gartenhaus-Formen - eine Frage des Geschmacks

In den vergangenen Jahren haben Gartenhäuser aus Holz einen regelrechten Boom erlebt. Zwei Gründe dafür sind sicher die natürliche und angenehme Optik sowie die Möglichkeit, das Gartenhaus Ein Gartenhaus bietet Schutz und dient als Wohlfühloase inmitten der Natur. – © Miredi - Fotolia.com in Eigenleistung zu errichten. Was Formen, Farben und Gestaltung betrifft, ist die Auswahl inzwischen unübersehbar groß. Die Palette reicht vom wenige Quadratmeter großen Schuppen über Ein-Raum-Gartenhäuser bis hin zu Objekten mit hohem Wohnkomfort. Auch bezüglich der Gestaltung sind mittlerweile dem eigenen Geschmack keine Grenzen mehr gesetzt. Klassische Ausführungen mit Satteldach werden genauso im Baufachhandel geführt wie das Gartenhaus mit Ecklösung oder kombiniertem Pultdach.

Hinter dem Baustoff Holz deutlich in den Hintergrund getreten sind dagegen massive Gartenhäuser. Sie sind heute nur noch dort anzutreffen, wo der eigene Garten in den Sommermonaten als Zweitwohnsitz dient. Gemauerte Gartenhäuser zeichnen sich durch eine lange Lebensdauer, hohe Witterungsbeständigkeit und einen teils erheblichen Wohnkomfort aus. Allerdings ist deren Errichtung gegenüber dem Gartenhaus aus Holz mit einem erheblichen Mehraufwand verbunden. Eine weitere Alternative zum Baustoff Holz sind Gartenhäuser aus Kunststoff. Aufgrund des Materials zeichnen sich diese durch einen niedrigen Pflegeaufwand aus und sind zudem auch leicht zu montieren.

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