Gewerbeimmobilien mieten

Unter dem Begriff der Gewerbeimmobilie werden Immobilien zusammengefasst, die vorwiegend gewerblich genutzt werden. Dazu gehören Produktionsgebäude, Büros oder Verkaufsräume, aber auch Lagerhallen und andere logistisch genutzte Immobilien. Was die Behandlung der Gewerbeimmobilie im Alltag betrifft, wird sie in vielen Bereichen meist streng von den Wohnimmobilien getrennt. Dies betrifft unter anderem den baurechtlichen Rahmen. Speziell im Bereich des produzierenden Gewerbes müssen die Immobilien in der Regel besonderen Anforderungen genügen, was an die Belastungsfähigkeit und damit die Bausubstanz besondere Anforderungen stellt.


Merkmale von Gewerbeimmobilien

Gesondert behandelt werden Gewerbeimmobilien aber auch in Fragen des Steuerrechts und bezüglich der Finanzierung. Anders als Wohnimmobilien können Gewerbeimmobilien etwa geleast werden. In einigen Bereichen lässt sich der Begriff Wohn- und Gewerbeimmobilie aber nicht Büroimmobilien gehören zu den häufigsten Gewerbeimmobilien. – © carsten jacobs - Fotolia.com hundertprozentig voneinander trennen. Ein Beispiel wären Hotels oder Ferienwohnungen. Zwar dienen sie einem gewerblichen Nutzen, sind aber gleichzeitig Wohnimmobilie.

Gewerbetreibende, die auf der Suche nach einer geeigneten Immobilie sind, wählen in der Regel nach Gesichtspunkten aus, die sich in Zahlen fassen lassen (Miete, Steuervergünstigungen und Fördermittel) und solchen Punkten, die in keiner Bilanz oder Abrechnung auftauchen. Dazu gehören beispielsweise Lage, Konkurrenzdichte und die Verkehrsanbindung.

Welche Arten von Gewerbeimmobilien gibt es?

Je nach Zweck, dem die Gewerbeimmobilie dienen soll, lassen sich verschiedene Arten von Gewerbeimmobilien voneinander trennen. So werden Gewerbeimmobilien, die in erster Linie der Verwaltung dienen, als Büroimmobilie bezeichnet. Hier sind Standortfaktoren wie das Vorhandensein von Laufkundschaft eher unerheblich. Gerade im Dienstleistungssektor sind Büroimmobilien die wichtigste Art der Gewerbeimmobilie.

In produzierenden Branchen trifft man dagegen häufig auf eine Kombination mehrerer Gewerbeimmobilien. Neben der bereits angesprochenen Büroimmobilie treten in diesem Bereich so genannte Auch Produktionsimmobilien gehören zu den Gewerbeimmobilien. Im Gegensatz zu anderen Gewerbeimmobilien befinden sich die Produktionsimmobilien fast immer im Besitz des produzierenden Unternehmens. – © Almut Müller - Fotolia.com Produktionsimmobilien in den Vordergrund, zu denen etwa Fabrikhallen, Lagerhallen oder Kühlhäuser gehören. Produktionsimmobilien zeichnen sich unter anderem dadurch aus, dass sie sich leicht erweitern lassen. Ein weiterer Pluspunkt der Produktionsimmobilien sind die Möglichkeiten der Drittverwendung, da sie in Büroimmobilien oder andere Arten der Gewerbeimmobilie umgewandelt werden können. Für Produktionsimmobilien zählt zu den wichtigen Standortfaktoren eine ausgezeichnete Infrastruktur.

Auf den ersten Blick den Produktionsimmobilien ähnlich sind die Logistikimmobilien. Allerdings ist letzterer Typ der Gewerbeimmobilie wesentlich größer und gliedert sich in weitere Immobilientypen auf - Hochregallager oder Distributionshallen zählen beispielsweise dazu. Typisches Beispiel solcher Gewerbeimmobilien wären die Versandzentren von Handelsunternehmen.

Laufkundschaft und Kundenverkehr sind dagegen in erster Linie im Rahmen der Handelsimmobilien gefragt. Dabei handelt es sich beispielsweise Aufgrund der wirtschaftlichen Verflechtung spielen Logistikimmobilien eine immer größere Rolle. Sie ermöglichen den zeitnahen Versand von Produkten. – © pixie - Fotolia.com um Einkaufszentren, Ladengeschäfte oder Supermärkte. Inwiefern diese Art der Gewerbeimmobilie Renditen erzielt, hängt vor allem vom Umsatz der einzelnen Ladenbesitzer ab. Im Gegensatz zu den vergangenen Jahren, in denen Handelsimmobilien zunehmend aus den Innenstädten abwanderten, scheint sich der Trend langsam wieder umzukehren. Besonders in den Ballungszentren wird wieder verstärkt auf Handelsimmobilien gesetzt.

Hotels, Fitness-Anlagen und Ferienzentren gehören ebenfalls zu den Gewerbeimmobilien und gehören zu den Freizeitimmobilien. Gemessen an der wirtschaftlichen Nachhaltigkeit ist dieser Immobilientyp eine riskantere Variante, da sich Trends im Freizeitbereich sehr schnell ändern können.

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