Grundstücksanalyse

Nachdem eine Vorauswahl getroffen bzw. mehrere Grundstücke ausfindig gemacht wurden, die für einen Kauf in Frage kommen, gilt es eine Grundstücksanalyse vorzunehmen, um sich endgültig festlegen zu können. Allerdings ist das einfacher gesagt als getan, denn wie bereits erwähnt, gilt es im Rahmen der Entscheidungsfindung zahlreiche Punkte zu berücksichtigen. Deshalb ist es unerlässlich, die in Frage kommenden Grundstücke sowie deren nähere Umgebung zu besichtigen, um einen besseren Eindruck zu gewinnen.


Tipps für die Grundstücksanalyse

Eine Grundstücks- oder Bauplatzbesichtigung gestaltet sich wesentlich unspektakulärer als die Besichtigung eines Hauses. Dennoch gibt es für die Grundstücksinteressenten eine Menge Dinge zu sehen – sie müssen nur wissen, welche Punkte zu beachten sind.

Wenn man ein Grundstück besichtigt, dann gilt es erst einmal die eigentliche Grundstücksfläche zu Die Grundstücksanalyse ist sehr wichtig, denn das ausgewählte Grundstück bestimmt später auch den monetären und nicht-monetären Wert der gebauten Immobilie. – © Gina Sanders - Fotolia.com begutachten. Schließlich kann man erst vor Ort einen richtigen Eindruck über die tatsächliche Grundstückgröße sowie über Schnitt und Beschaffenheit des Grundstücks gewinnen. Besonders praktisch ist es natürlich, wenn einige der angrenzenden Grundstücke bereits bebaut sind. Auf diese Weise kann man meist einen besseren Eindruck über die Grundstücksgröße gewinnen. Gleichzeitig bleibt einem auch späterer Baulärm erspart.

Zieht man ein Grundstück in die nähere Auswahl, so gilt es auch dessen unmittelbare Umgebung näher zu erkunden. Dies gestaltet sich am einfachsten, indem man die angrenzenden Wohnblöcke mit dem Auto oder noch besser mit dem Fahrrad abfährt. Auf diese Weise kann man meist sehr schnell in Erfahrung bringen, ob sich Störfaktoren, wie zum Beispiel laute Fabriken, in der Nähe befinden. Des Weiteren bringt man auch gleich in Erfahrung, wie es um die Infrastruktur bzw. die Abdeckung durch Geschäfte, Schulen und ähnliche Einrichtungen steht.

Entsprechende Touren sollte man übrigens nicht am Wochenende (auch wenn einem dann die meiste Zeit zur Verfügung steht) vornehmen, sondern lieber Werktags, denn nur auf diese Weise ist es möglich, einen unverfälschten Eindruck zu gewinnen. Einige Immobilienexperten raten sogar dazu, auch Kontakt zu Anwohnern aufzunehmen und mehrere Gespräche zu führen – auf diesem Weg lassen sich oftmals wichtige Informationen in Erfahrung bringen, die einem Verkäufer und Makler nicht unbedingt mitteilen.

Für einige Menschen mögen sich diese Punkte eventuell etwas ungewöhnlich anhören. Allerdings ist zu berücksichtigen, dass es um den Kauf eines Grundstücks geht, auf welchem man später einmal wohnen möchte. Deshalb ist es einfach sinnvoll, ein Grundstück und die jeweilige Wohngegend genau zu analysieren, bevor man sich endgültig festlegt.

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