Grundstückskauf

Beim Grundstückskauf handelt es sich um ein Thema, mit dem sich nur die wenigsten Menschen auskennen. Im Folgenden wird der Ablauf näher beschrieben, um dem Thema die Komplexität zu nehmen.


Tipps für den Grundstückskauf

Im Grunde genommen gestaltet sich ein Grundstückskauf ganz einfach. Sofern sich Sobald der Grundstückskauf abgeschlossen ist, kann mit der Bautätigkeit und bauvorbereitenden Maßnahmen begonnen werden. – © Pittiplatsch - Fotolia.com Käufer und Verkäufer zumindest im Groben über den Kauf sowie den Kaufpreis einig sind, können sie den nächsten Schritt gehen und einen Notar aufsuchen. Je nach Bundesland gilt es einen bestimmten bzw. zuständigen Notar oder einen Notar nach freier Wahl aufzusuchen. Im Optimalfall treffen sich beide Partien zusammen mit dem Notar, um die Details der Eigentumsübertragung zu besprechen und festzulegen. Anschließend kann der Notar einen Kaufvertragsentwurf anfertigen.

Sobald der Entwurf erstellt wurde, wird er beiden Parteien überreicht. Diese können sich dann noch einmal mit den Details auseinander setzen und gegebenenfalls auch einen Anwalt oder einen anderen Berater aufsuchen. Sollte es Änderungswünsche geben, gilt es diese mit der anderen Partei zu besprechen. Im Prinzip wird auf diese Weise so lange verfahren, bis man sich über die Vertragsinhalte einig ist und der eigentliche Notartermin erfolgen kann.

Bei diesem Termin müssen beide Parteien anwesend sein (Stellvertretungen sind gestattet) und den Vertrag unterschreiben. Sobald beide Parteien unterschrieben haben, ist der Vertrag rechtskräftig und kann vom Notar beglaubigt werden. Anschließend setzt sich der Notar mit dem Grundbuchamt in Verbindung, damit die Eigentumsschreibung vorgenommen werden kann. Allerdings wird diese nicht umgehend vorgenommen. Stattdessen wird eine so genannte Auflassungsvormerkung in das Grundbuch eingetragen. Diese stellt sicher, dass der bisherige Eigentümer das Grundstück nicht erneut verkaufen kann. Die eigentliche Eigentumsumschreibung wird erst einige Tage später vorgenommen, nämlich nachdem der Käufer die Grunderwerbsteuer entrichtet hat. Je nach Kaufvertrag wird sie auch erst dann vorgenommen, wenn der Kaufpreis an den Verkäufer entrichtet wurde.

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