Bauplanung und Bauberatung

Wie alle größeren Vorhaben erfordert auch der Hausbau eine ausreichende und sorgfältige Planung. Da die einzelnen Aspekte das Wissen und die technischen Möglichkeiten privater Bauherren im Normalfall bei weitem übersteigen, werden die Aufgaben der einzelnen Planungsphasen in der Regel von Architekten übernommen, die auf der einen Seite für den Entwurf und auf der anderen Seite auch für die Überwachung der einzelnen Bauabschnitte zuständig sind.


Bauplanung und Bauberatung durch Architekten

Handelt es sich dabei um ein Fertighaus, entfallen einige Der Hausbau erfordert viel Vorbereitungszeit und die entsprechende Bauplanung. Dabei kann man sich auch von einer dritten Partei beraten lassen, die im Hausbau wichtige Erfahrungen vorweisen kann. – © Marina Lohrbach - Fotolia.com Planungsarbeiten in Bezug auf die in Gestaltung der Immobilie. Das hängt damit zusammen, dass Bauherren im allgemeinen direkt mit den Herstellern der Häuser verhandeln und diese anhand eines Produktkataloges auswählen. Trotzdem sollte kein Bauherr die rechtlichen Hürden überschätzen, die mit einem Neubau verbunden sind. Speziell für das Genehmigungsverfahren empfiehlt es sich, professionelle Hilfe zu Rate zuziehen.

Aber egal ob mit einem Architekturbüro zusammengearbeitet wird oder nicht, einige grundsätzliche Regeln sollte jeder Bauherr im Zuge der Bauplanung beachten. Zuerst gilt es, alle Grundsatzfragen zu klären und im Zuge der Vorplanung die erwarteten Kosten zu kalkulieren. Zudem sollten für eventuell auftretende Probleme bereits sehr früh Lösungen und Alternativen erdacht werden, um später einen reibungslosen Ablauf der einzelnen Arbeiten zu ermöglichen. Architekten werden sicher im Zuge der Bauplanung einen Entwurf erarbeiten und diesen in einem Modell umsetzten.

Besonderes Augenmerk sollte jeder Bauherr auf die verschiedenen Genehmigungsverfahren richten, da sich das fehlende Einverständnis der Ämter negativ auf das eigene Bauvorhaben auswirken kann. Nach einer Ausschreibung und der Vergabe des Bauauftrags, bzw. der Entscheidung für eines der Fertighäuser sowie dem Start der Baumaßnahmen, muss der Bauherr die Arbeiten überwachen, um frühzeitig Fehler der beteiligten Gewerke zu erkennen.

Familien mit dem Wunsch nach einem eigenen Zuhause werden um einen geeigneten Baupartner nicht herum kommen. Da es sich beim Hausbau um eine relativ hohe Investition und einen zeitraubenden Vorgang handelt, sollte die Entscheidung gut durchdacht sein. Grundsätzlich lassen sich drei verschiedene Typen der Baupartner voneinander unterscheiden.

Architekten übernehmen die individuelle Planung eines Neu- oder Umbaus und überwachen das gesamte Projekt von der ersten Idee bis zur Fertigstellung des Objekts. Daneben dient der Architekt noch als Mittelsmann zwischen den einzelnen Fachbereichen, was etwa den Entwurf der elektrischen Anlagen betrifft oder übernimmt die Führung im Genehmigungsverfahren. Um eine entsprechende Qualität der eigenen Arbeit zu gewährleisten, dürfen sich Personen erst nach einem abgeschlossenen Studium als Architekt bezeichnen.

Bei einem Bauträger als Partner handelt es sich um ein Unternehmen, dass von Gemeinden ein größeres Stück Land erwirbt, dieses erschließt und die einzelnen Parzellen durch die verschiedenen Gewerke bebauen lässt. Entweder werden die Immobilien bereits im Vorfeld verkauft oder erst nach Abschluss der Bauarbeiten, was allerdings mit einem hohen Risiko für den Baupartner verbunden ist.

Bauherren mit eigenem Grundstück können als Partner einen Hersteller von Fertighäusern wählen, was den Vorteil geringerer Kosten hat. Allerdings müssen die Vorarbeiten, wie die Gründung und der Bau des Kellers, häufig durch den Hausbauer selbst übernommen werden.

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