Schlüsselfertiges Haus

Nicht jeder Bauherr wird von sich behaupten können, der geborene Heimwerker zu sein. Trotz allem hegt aber auch dieser Personenkreis sicher früher oder später den Wunsch nach einem Haus im Grünen für sich und die eigene Familie. Fertighäuser bieten hier, neben den bereits angesprochenen Ausbauhäusern, eine besondere Alternative. So genannte schlüsselfertige Häuser werden dem Besitzer in einem Zustand übergeben, in dem bereits der komplette Innenausbau durch den Hersteller abgewickelt wurde und die Räumlichkeiten nur noch eingerichtet werden müssen.


Allerdings sollten vor Baubeginn die Unterlagen genau studiert werden. Zwar wird das Fertighaus mit bereits verlegter Sanitärtechnik geliefert, das setzt aber noch lange nicht den Anschluss an das örtliche Trink- und Abwassernetz voraus. Unter Umständen ist der Bauherr für solche Arbeiten selbst verantwortlich und sollte Bei einem schlüsselfertigen Haus ist der Innenausbau schon komplett durchgeführt, so dass die Eigentümer nur noch einziehen müssen. – © Eisenhans - Fotolia.com diese bereits vor dem Aufbau des schlüsselfertigen Hauses abgeschlossen haben. Zudem enthält nicht jedes Fertighaus alle Bodenbeläge oder es muss noch tapeziert werden, was ebenfalls beachtet werden sollte.

Handelt es sich bei dem Fertighaus um ein Angebot mit Klauseln, welche die Erstellung der Bodenplatte ausschließen, so kann sich der Bauherr auf keinen Fall zurück lehnen und auf die Anlieferung der einzelnen Bestandteile des neuen Eigenheims warten. Schließlich sind hier einige Vorarbeiten zu leisten, da die gesamte Gründung der Immobilie durch den Hausbauer getragen werden muss. Und die Erstellung der Bodenplatte bereitet mitunter mehr Schwierigkeiten, als ursprünglich gedacht. Auch bei einem schlüsselfertigen Haus sollten sich Bauherren nicht einfach auf den Hersteller verlassen.

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