Haustüren – Funktionen, Materialien und Design

Hochwertige Haustüren fügen sich nicht nur optisch in ein Bauprojekt ein - sie erfüllen auch einen praktischen Nutzen. Schließlich befriedigen sie auf der einen Seite das Sicherheitsbedürfnis der Bewohner, sind auf der anderen Seite aber auch fester Bestandteil der Wärmedämmung. Daher ist es durchaus empfehlenswert, bereits im Rahmen der Bauplanung und Vorbereitung das Thema Haustür aufzugreifen. Neben dem ästhetischen Anspruch sind in diesem Zusammenhang besonders die Materialeigenschaften der Haustür, der Standort und das Klima gefragt.


Was genau ist eine gute Haustür?

Haustüren müssen im Alltag unterschiedliche Aufgaben erfüllen und vielen Anforderungen gerecht werden. Wichtigste Aufgabe ist die Sicherheitsfunktion: Die Haustür muss Dieben den Einbruch so schwer machen, dass sie vor ihrem Vorhabenins Haus einzudringen Haustüren müssen wichtige Funktionen erfüllen und dabei auch noch zum Stil des Hauses passen. – © pics - Fotolia.com zurückschrecken. Damit diese Sicherheit gewährleistet werden kann, stellen Sicherheitsexperten an Material und Schließtechnik besondere Anforderungen. Besonders sichere Haustüren werden mit einer hohen Widerstandsklasse gekennzeichnet und sind nur schwer zu überwinden.

Bezüglich des Wärme- und Schallschutzes spielen vor allem die Materialeigenschaften der Haustür eine wichtige Rolle. Eine schlechte Wärmeleitung des Materials sowie eine isolierende Füllung zwischen Türinnenseite und Außenseite gewährleisten eine ausreichende Wärmedämmung. Beim Design der Haustür entscheidet vor allem der persönliche Geschmack. Material, Oberflächenbeschichtung und ausgefallene Formen machen gute Haustüren teuer. Gleichzeitig sollten sich die Haustüren aber auch durch eine hohe Lebensdauer auszeichnen.

Materialien für Haustüren: Aluminium, Holz, Kunststoff

Haustüren können aus unterschiedlichen Materialien bestehen, die alle ihre Vorteile und Nachteile haben. – © Barbara Helgason - Fotolia.com Für den Türbau stehen mittlerweile verschiedenste Materialien zur Verfügung. Zu den gebräuchlichsten Baustoffen gehören Kunststoff, Holz und Aluminium. Letzteres zeichnet sich durch seine Langlebigkeit und hohe Stabilität aus. Mit einer entsprechenden Oberflächenbeschichtung sind Haustüren aus Aluminium pflegeleicht und widerstehen allen Witterungseinflüssen. Allerdings wirkt sich die hohe Wärmeleitfähigkeit des Metalls auf die Dämmeigenschaften negativ aus, weshalb eine zusätzliche Isolierung notwendig ist. Die Dämmung ist es schließlich, die Aluminiumtüren in der Anschaffung verteuert.

Haustüren aus Holz

Im Gegensatz dazu ist Holz aufgrund seiner natürlichen Eigenschaften ein idealer Baustoff für eine wärmedämmende Bauweise. Holz ist ein schlechter Wärmeleiter, lässt sich leicht verarbeiten und verleiht seiner Umgebung ein natürliches Klima. Damit Haustüren aus Holz aber eine lange Lebensdauer erhalten, müssen sie regelmäßig gepflegt werden. Pilze, Schädlinge, Witterung und UV-Strahlung setzen den Holztüren merklich zu. Lasuren und Lacke sind in regelmäßigen Abständen zu erneuern und auch die Beschläge sollten regelmäßig auf Korrosion überprüft werden.

Haustüren aus Kunststoff

Wesentlich pflegeleichter als Haustüren aus Holz sind dagegen Haustüren aus Kunststoff. Neben der einfachen Handhabe bietet sich Kunststoff für den Türenbau noch aus Haustüren können auch farbliche Akzente setzen und das Haus zu einem individuellen Hingucker machen. – © SAMiS - Fotolia.com weiteren Gründen an. Kunststofftüren sind gegenüber Schädlingen und Pilzen resistent, witterungsbeständig und relativ langlebig. Gleichzeitig lässt sich Kunststoff im Rahmen der Fertigung nicht nur leicht verformen, sondern durch Zusätze einfärben. Dank spezieller Beschichtungen sind sogar Imitationen natürlicher Werkstoffe möglich. Kunststofftüren lassen daher ausreichend Platz für gestalterische Freiheiten. In Kombination mit modernen Schließmechanismen ist Kunststoff ideal für Haustüren geeignet. Nachteilig wirkt sich allerdings aus, dass sich im Laufe der Zeit bei Kunststoff eine Vergilbung einstellen kann, die sich nicht ohne weiteres entfernen lässt.

Weitere Informationen rund um Haustüren



Copyright 2017 Bauwesen.de