Immobilienmakler

Immobilienmakler helfen zwei Zielgruppen: Zum einen Haus- und Wohnungsbesitzern, die ein Objekt verkaufen oder vermieten möchten. Zum anderen Personen, die auf der Suche nach einem passenden Wohn- oder Mietobjekt sind. Ein Immobilienmakler führt die beiden genannten Parteien zusammen, so dass sich die Geschäftspartner schnell einigen können, ohne zuvor viel Zeit in die Suche geeigneter Partner und Immobilien investieren zu müssen.


Leistungen für Vermieter bzw. Verkäufer

Wenn sich Wohnungs- oder Hausbesitzer dazu entschließen, einen Immobilienmakler einzuschalten, tun sie dies, um eine fachkundige Unterstützung bei der Immobilienmakler können Immobilienbesitzern und Immobilien- bzw. Wohnungsinteressierten umfassend unterstützen, um die individuellen Wünsche zu ermöglichen. – © PANORAMO.de - Fotolia.com Marktplatzierung ihres Objektes zu erhalten. Oft fehlt Wohnungs- oder Hausbesitzern das notwendige Know-how oder die Zeit, um sich um eine gute Vermarktung ihres Objektes zu kümmern. Sofern ein Immobilienmakler beauftragt wird, besichtigt dieser zunächst das Objekt und ermittelt dessen Wert. In Absprache mit dem Besitzer wird ein möglicher Verkaufs- bzw. Mietpreis festgelegt, mit dem das Objekt vom Immobilienmakler am Immobilienmarkt platziert wird.

Wenn der Immobilienmakler einen Käufer bzw. Mieter für das besagte Objekt finden konnte, kümmert er sich um den Vertragsabschluss. Sollten Rücksprachen mit Behörden, Banken und Ämtern im Zuge eines Immobilienverkaufs notwendig sein, kann sich ein Immobilienmakler auch um diese Angelegenheiten kümmern. Vorteilhaft ist das Einschalten eines Immobilienmaklers aus Perspektive eines Immobilienbesitzers also immer dann, wenn nicht genügend Fachwissen und/ oder Zeit vorhanden ist, um notwendige Schritte selbst einzuleiten.

Leistungen für Mieter bzw. Käufer

Nicht nur für Immobilienbesitzer erbringen Immobilienmakler Leistungen - sie kümmern sich selbstverständlich auch um potenzielle Käufer und Mieter. Kontaktiert ein Immobiliensuchender einen Immobilienmakler, kann dieser anhand der vorgegebenen Wünsche passende Objekte vorschlagen. Gearbeitet wird dabei oft mit Exposés, die dem Suchenden einen ersten Eindruck vom Objekt vermitteln. Wenn Interesse an einer konkreten Immobilie besteht, unternehmen Immobilienmakler mit Interessenten Objektbesichtigungen vor Ort. Dabei können offene Fragen geklärt werden.

Wie ein Immobilienmakler sein Einkommen verdient

Selbstverständlich kann ein Immobilienmakler seine Dienstleistung nicht ohne Entgelt anbieten. Falls der Immobilienmakler selbstständig tätig ist, wird er über Provisionen des jeweiligen Auftraggebers bezahlt. Wie viel ein Immobilienmakler verdient, ist dementsprechend davon abhängig, wie erfolgreich er arbeitet. Die Höhe von Maklerprovisionen ist bei der Vermittlung von Mietobjekten begrenzt: Sie darf höchstens zwei Nettomieten plus Mehrwertsteuer betragen. Bei Kaufobjekten gibt es eine solche gesetzliche Vorschrift nicht. Hier muss der Makler die Provisionshöhe selbst festsetzen - beeinflusst wird er hierbei allerdings durch die Konkurrenz von Kollegen sowie durch die Situation auf dem Immobilienmarkt.

Natürlich muss ein Immobilienmakler, um erfolgreich sein zu können, oft auch Eigeninitiative unter Beweis stellen. Neukunden finden Immobilienmakler häufig, wenn sie bereits bestehende Verkaufsanzeigen studieren. Sehen sie gute Chancen, das inserierte Objekt besser vermarkten zu können als der Inserent, kontaktieren sie ihn auch und bieten ihm ihre fachkundige Unterstützung an.

Seriöse Immobilienmakler erkennen

Immobilienmakler arbeiten in einem sensiblen Bereich: Sowohl Immobiliensuchende als auch Verkäufer und Vermieter sollen zufriedengestellt werden. Beide Zielgruppen sind dementsprechend darauf angewiesen, dass ein Immobilienmakler effektiv und seriös arbeitet. Seriöse Immobilienmakler erkennt man unter anderem daran, dass sie sich an die Provisionsbegrenzung bei Mietobjekten halten, keine Vorschüsse verlangen, keinen Druck zur Kauf- oder Mietentscheidung ausüben, Referenzen vorweisen können und bei der Beratung auch auf Einschränkungen oder Mängel des Objektes hinweisen.

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