Immobiliensuche

Der wichtigste Punkt bei der Immobiliensuche ist wohl mit Abstand, dass man der Suche ausreichend Zeit einräumt - das gilt insbesondere dann, wenn eine Immobilie gekauft werden soll und man sich somit lange Zeit an das Objekt binden möchte. Eine passende Immobilie zu finden braucht immer Zeit - schließlich haben Mieter und Käufer konkrete Vorstellungen davon, was eine Immobile auf jeden Fall mitbringen soll. Wenn man diese Vorstellungen erst einmal zusammengefasst hat und auch definiert, an welchen Stelle mögliche Abstriche möglich wären, kann man mit der Suche - entweder in Eigenregie oder mithilfe eines Immobilienmaklers - beginnen. Aber auch hierbei gibt es eine Menge zu beachten, wie die folgenden Abschnitte erklären.


Immer Endpreise miteinander vergleichen

Geht es um die Kosten einer Immobilie - ganz egal ob zum Mieten oder zum Kaufen - kann man Bei der Immobiliensuche sollte man einige Kriterien beachten, damit man auch noch nach Jahren mit der Immobilienwahl zufrieden sein wird. – © Maria.P. - Fotolia.com unterschiedliche Angebote erst dann aussagekräftig miteinander vergleichen, wenn man die Endpreise kennt. So kann eine Wohnung zum Beispiel in Sachen Kaltmiete günstig erscheinen - die Nebenkosten können aber bei einer geringen Energieeffizienz oder veralteten Heizmethoden deutlich höher ausfallen als bei einer Immobilie, deren Kaltmiete höher ist, bei der aber moderne Heizmethoden und eine gute Dämmung vorhanden sind.

Energieeffizienz und Allgemeinzustand der Immobilie

Wie der erste Rat bereits andeutet, sind die Energieeffizienz und der Allgemeinzustand der Immobilie in Sachen Nebenkosten besonders ausschlaggebend. Erst wenn man beide Faktoren einzuschätzen vermag, kann man feststellen, ob der geforderte Kauf- oder Mietpreis auch gerechtfertigt ist. Zudem hilft eine Einschätzung der Energieeffizienz und des Allgemeinzustands der Immobilie dabei, die Kosten für möglicherweise notwendig werdende Renovierungen oder Modernisierungen abzuschätzen. Der Endpreis ist dementsprechend auch von diesen Faktoren abhängig.

Sowohl bei Anmietungen als auch bei Immobilienkäufen sollte man sich den Energiepass der Immobilie vorlegen lassen. Für eine Einschätzung des Allgemeinzustandes bzw. der Bausubstanz sollte am besten ein Fachkundiger herangezogen werden - das gilt natürlich primär bei Kaufvorhaben.

Steckt ein Immobilienmakler hinter dem Angebot?

Recherchiert man in Tageszeitungen oder im Internet nach Immobilienangeboten, sollte man bei jeder Anzeige im Vorhinein prüfen, ob ein Immobilienmakler hinter der Anzeige steckt oder nicht. Kontaktiert man ein Maklerbüro, das eine interessante Immobilie in ihr Angebot aufgenommen hat, sollte man sich bewusst sein, dass in aller Regel eine Provision fällig wird, wenn man sich schlussendlich für die besagte Immobilie entscheidet. Die dadurch anfallenden Kosten sollten unbedingt in Angebotsvergleiche einbezogen werden - bei einem Hauskauf macht es schließlich schon einen Unterschied, ob ein Immobilienmakler 3 oder 5 Prozent Provision verlangt.

Mehrere Quellen für die Suche nutzen

Wer das passende Objekt finden möchte, muss Tatkraft und Zeit aufbringen. Lediglich ab und an die Immobilienanzeigen in der Tageszeitung zu studieren, ist oft nicht ausreichend. Die Suche sollte zumindest auf das Internet erweitert werden. Verkäufer und Immobilienmakler nutzen diese Plattform immer stärker, um ihre Immobilien an den Mann zu bringen. Auch ungewöhnlichere Wege können bei der Immobiliensuche gegangen werden: Sucht man etwa ein Haus oder eine Wohnung in einem bestimmten Viertel, kann auch das Aufhängen von Suchzetteln in der Wohngegend Sinn ergeben: Anwohner, die einen Verkauf oder eine Vermietung erwägen, können somit direkt angesprochen werden und sich auf die Suchanzeige melden.

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