Innenausbau

Egal ob es sich um ein Mehr-, Einfamilienhaus oder Reihenhaus handelt, nach der Fertigstellung des Rohbaus müssen Handwerker und Bauherrn noch einiges an Kraft, Zeit und Geld investieren, um den Innenausbau voran zu treiben und das neue Eigenheim in einen bezugsfertigen Zustand zu versetzen. Schließlich wirken graue Wände und fehlende Fenster oder Türen wenig einladend und werden auch kein angenehmes Wohnklima aufkommen lassen.


Tipps zum Innenausbau

Die ersten Schritte des Innenausbaus sind sicher das Verlegen der einzelnen Rohre und Leitungssysteme für die Sanitär- und Elektrotechnik. Hierbei sollte man als Bauherr aber nicht auf die Hilfe von Wenn der Rohbau abgeschlossen ist, dann kann der Innenausbau in Angriff genommen werden. – © BG - Fotolia.com Profis verzichten. Jeder kleine Fehler kann ungeahnte Folgen nach sich ziehen und die Fertigstellung des neuen Eigenheims um einige Wochen oder sogar Monate verzögern.

Nach dem Abschluss dieser Arbeiten kann der weitere Ausbau einzelner Räume beginnen. Vor dem Verlegen der Bodenbeläge ist der Untergrund auf Unebenheiten und Verschmutzungen zu prüfen. Unebenheiten können mit Hilfe von Ausgleichsestrichen oder Schüttungen bereinigt werden. In Küche und Bad kann nun auch gefliest und Dusche oder Badewanne mit dem Brauchwassersystem verbunden werden. Speziell der Innenausbau bei einem Fertighaus eignet sich dazu, um die Baukosten um einige tausend Euro zu senken, da jede Arbeit, welche der Bauherr in Eigenleistung ausführt, aus dem Katalog der Herstellerfirma gestrichen wird.

Trotz der vielen Möglichkeiten, die ein Ausbauhaus dem Heimwerker bietet, sich und seine eigene Kreativität zu entfalten, sollten einige der Arbeiten unbedingt von Fachleuten erledigt werden. Hierzu zählen vor allem des richtige und professionelle Verlegen der einzelnen elektrischen Leitungen und die Installation der sanitären Anschlüsse. Natürlich bietet der Bau- und Fachhandel alle notwendigen Materialien an, um diese Ausbauarbeiten selbst durchzuführen, aber bei einem unsachgemäßen und fehlerhaften Einbau können schwere Schäden an der Bausubstanz die Folge sein. Schließlich können Wasserleitung, die eine viel zu geringe Druckfestigkeit in den einzelnen Verbindungselementen aufweisen, brechen und führen so zu Wasserschäden, welche letzten Endes sogar das Mauerwerk in Mitleidenschaft ziehen können.

Gleiches droht bei elektrischen Leitungen, die zusätzlich ein gesundheitliches Risiko darstellen, da Strom einen Menschen töten oder verletzen kann. Zudem sind Kurzschlüsse immer wieder die Ursache für schwere Wohnungsbrände mit Todesfolge. Aus den genannten Gründen sollte jeder Heimwerker auf umfangreiche Änderungen dieser vitalen Systeme seines Hauses verzichten und solche Tätigkeiten dem fachkundigen Handwerker überlassen. Die damit verbundenen höheren Kosten sollten einem die eigene Sicherheit auf jeden Fall wert sein. Wer im näheren Bekanntenkreis über entsprechende Fachleute verfügt, kann die Elektro- und Sanitärinstallation natürlich selbst übernehmen und wird sich über die Einsparungen bei seinem Fertighaus sicher freuen.

Weitere Informationen rund um den Innenausbau



Copyright 2017 Bauwesen.de